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Publikation: „Empirische Gruppenprojekte“ – ein Lehrbuchaufsatz für studentische Projektgruppen

elearningph|17. Februar 2014

Eva-Christina Edinger, Anna Lipphardt (2014): Empirische Gruppenprojekte. In: Christine Bischoff, Karoline Oehme-Jüngling, Walter Leimgruber (Hrsg.): Methoden der Kulturanthropologie, Bern: Haupt UTB. S. 488-503.

Dieser Lehrbuchaufsatz von Anna Lipphardt und mir richtet sich an Studierende, die in Gruppen empirische Forschungsprojekte durchführen (z.B. im Rahmen von Qualifikationsarbeiten). Im Rahmen des Beitrages werden gemeinschaftliche Planungs-, Handlungs- und Reflektionsebenen der Projektorganisation skizziert, welche die einzelnen Phasen des gesamten Forschungsprozesses umfasst. Es werden verschiedene Methoden und Werkzeuge vorgestellt, die Studierende darin unterstützen können, sowohl Gruppen(bildungs)prozesse als auch Forschungsprozesse zu gestalten. Die Entwicklung von empirischen Gruppenprojekten wird am Beispiel von drei Studierendenprojekten zur empirischen Raum- und Stadtforschung expliziert, welche wir Autorinnen im Sommersemester 2010 in Konstanz im Rahmen des Lehrforschungsprojektes „Raum-Expedition: Konstanz“ begleiteten.

Kern des Aufsatzes ist das Dynamische Konzept empirischer qualitativer Forschungsprozesse: ein Planungswerkzeug für empirische Projekte (online hier verfügbar). In enger Verbindung zu diesem Werkzeug werden von der ersten Phase der Gruppenfindung über die gemeinsame Projektentwicklung und -planung bis hin zur Auswertung und Ergebnispräsentation die zentralen organisatorischen Schritte eines empirischen Gruppenprojektes nachgezeichnet. Jede Projektphase wird aus drei Blickwinkeln beleuchtet: Auf die allgemeine Darstellung jeder Phase folgt ein konkretes Beispiel aus den genannten Studierendenprojekten. So erhalten die studentischen Leser/-innen des Aufsatzes Einblicke in die Arbeiten anderer Studierenden, diese Einblicke werden insbesondere durch Ausschnitte aus den Abschlussberichten der Studierenden nachvollziehbar. Den Abschluss jeder Phasendarstellung und den direkten Bezug zur eigenen Arbeit der Leser/-innen bildet der „Werkzeugkasten“, dieser stellt Anleitungen, Checklisten, praktische Tools, digitale Lösungen für Kollaborationen und weiterführende Literatur zur Verfügung.

Ich bin gespannt auf die Erfahrungen mit diesem Lehrbuchaufsatz in empirischen Gruppenprojekten – von Studierenden und Lehrenden gleichermassen – und freue uns über einen Austausch.

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