Überblick: Webbasierte Lehr-/Lernszenarien

Überblick über Szenarien netzbasierten Lehrens und Lernens (Download PDF, 62 kB) , Inhalte unten nachfolgend.

Distance Learning

«Distance Learning» ist als Oberbegriff eines Lehr-/Lernsettings zu verstehen, welches ausschliesslich „online“ stattfindet; d.h. Lernen/Lehren über eine gewisse Distanz/ohne «face-to-face» in physischer Anwesenheit/Präsenz.
Die Hauptunterscheidung liegt hier – wie im Intranet der FHNW ausgeführt – in synchroner und asynchroner Kommunikation oder einer Mischung beider Kommunikationsformen.

Kerntools: LMS Moodle und Videokonferenzsysteme bspw. Webex

Angereichertes Distance Learning

Damit Studierende die Möglichkeit haben, mit ihrer Hochschullehrperson in einen face-to-face Austausch zu gelangen, offerieren Sie Sprechstunden mit Anmeldefenstern zu spezifischen Zeiten vor Ort. An der PH FHNW bspw. auf dem CBW, in Solothurn oder auf dem Campus Muttenz und gestalten Sie die LV ansonsten als Distance Learning.

Kerntool: LMS Moodle

Distance Learning als Online-Flipped

Eine Veranstaltung wird als Flipped / Inverted Classroom realisiert (synchron & asynchron), wobei man sich nicht in face-to-face Präsenz zum Austausch trifft, sondern bspw. im Rahmen einer Videokonferenz. D.h. die Veranstaltung findet als gesamtes Setting online/webbasiert statt. Es werden seitens der Lehrperson verschiedene Online-Materialien (Videos, Learning Nuggets, Lernfilme, Texte etc.) und bspw. Quizzes (Self-Assessments) zur Verfügung gestellt. Ferner können Online-Sprechstunden für Gruppen oder individuell angeboten werden.

Kerntools: LMS Moodle, Videokonferenzsystem bspw. Webex und SWITCHtube

Sequenziell gemischte F2F-Settings mit Online-Phasen

Damit Studierende /WB-Teilnehmende die Möglichkeit haben, mit ihrer Hochschullehrperson in einen face-to-face Austausch zu gelangen, teilen Sie Ihre Studierenden/Teinehmenden in kleinere Gruppen auf. Sie sind nunmehr gefordert, eine bestmöglich „gleiche“ Lehrveranstaltung oder Weiterbildung für bzw. 2 Gruppen – im Normalfall – einer Seminargruppe zu organiseren.

Didaktisch sind hier sowohl Aspekte des Distance Learning als auch des Blended Learnings zu beachten. Die organisatorischen Herausforderungen (Planung wer ist in welcher Gruppe und welche Präsenzzeiten bedienen Sie) sollten in der ersten Woche abgeschlossen sein.

Kerntool: LMS Moodle

Hybrid Learning

Als «Hybrid Learning» wird eine spezifische Form der Gestaltung der Präsenzlehre bezeichnet. Im Rahmen aller oder einzelner Veranstaltungen sind Studierende / Teilnehmende in physischer Präsenz und parallel remote“ von bspw. „zu Hause“ dabei – sprich: synchrone Präsenzlehre mit Teilnehmenden vor Ort und remote.

Die synchronen parallelen Settings (Präsenz & remote) können entweder wöchentlich durchgeführt werden oder sie werden als „Präsenzphasen“ zwischen Online-Phasen konzeptioniert.

Dieses Remote- und Live-Setting bedarf eines hohen Aufwandes bezüglich Organisation, Planung und eine professionellen Kommunikations- bzw. Moderationskompetenz sowie technologisches Know-How.

Die Veranstaltung kann ferner ggf. aufgenommen werden (recording) und via SWITCHtube zur Verfügung gestellt werden.


ACHTUNG: Diese Mischung deutet weder auf «Hybrid Education» noch «Blended Learning» hin!

Kerntools und Schulungstermine (Geräte-Know-how):

Angereichertes Hybrid Distance Learning

Hybrid Distance Education (HDL) unter den Bedingungen des Schutzkonzepts der FHNW

  • Sprechstundenmodell: HDL wird durch ein Sprechstundenangebot in Präsenz angereichert. Damit Studierende/WB-TN die Möglichkeit haben, mit ihrer Lehrperson in einen face-to-face Austausch zu gelangen, offerieren diese Sprechstunden mit Anmeldefenstern zu spezifischen Zeiten vor Ort. An der PH FHNW bspw. auf dem CBW, in Solothurn oder auf dem Campus Muttenz und gestalten Sie die LV ansonsten als Hybrid Distance Learning.
  • Tutoratsmodell: HDL wird durch kleine Übungsgruppen angereichert.
  • Gruppenarbeitsmodell: Neben der HDL-Veranstaltung werden Gruppenarbeiten in Kleingruppen und in Präsenz durchgeführt.
  • Präsenz wird auf Kleingruppen beschränkt.
  • Lehrperson ist physisch anwesend oder ebenfalls remote (wenn Teil der Risikogruppe).

Kerntool: LMS Moodle

Angereicherte Präsenzlehre

Anreicherung der Präsenzlehre durch Bereitstellung begleitender Materialien

  • Files (PDF, Word, PDF etc.) zu den Veranstaltungen werden begleitend online, bspw. auf dem LMS Moodle bereitgestellt.
  • den Kommunikations- und Kooperationsmedien wird eine didaktische Funktion zugewiesen. Über ein LMS wie Moodle können Materialien ausgetauscht, Foren, Wikis und mehr erstellt werden.

Praxistipp – definieren und kommunizieren Sie die didaktische Funktion der ergänzenden Angebote vorab

Kerntool: LMS Moodle

Blended Learning

Integrative Kombination und Verzahnung von Online- und Präsenzphasen

  • Onlinephasen sind integraler Teil der Veranstaltung und bieten Raum für u.a. Gruppenaustausch, Übungen, Selbstlernmaterialien, Visualisierungen, interaktive Animationen oder Self-Assessments.
  • Enge Verzahnung der Online- und Präsenzphasen durch didaktisch sinnvolle Verknüpfung
  • Bei den synchronen Präsenzphasen sind alle Teilnehmenden im selben Setting dabei, d.h. alle Studierenden vor Ort in Präsenz im Seminarraum oder im webbasieren Raum einer kollaborativen 3D-Umgebung in Form von Avataren.

Praxistipps

  • die Onlinephasen sind nicht gleichzusetzen mit reinem Selbststudium – sie sind tutoriell zu begleiten
  • Online-Angebote sind nicht optional

Detailliertere Beschreibung: https://www.digitallernen.ch/weiterbildung/blended-learning/

Kerntool: LMS Moodle und Videokonferenzsysteme bspw. Webex

×