E-Prüfungen

E-Prüfungen ist die Bezeichnung für digital durchgeführte Prüfungen/Leistungsnachweise, bei welchen die Antworten der Studierenden unmittelbar auf einem elektronischen Gerät oder über ein elektronisches Kommunikationstool erfasst bzw. übermittelt werden. «E-Prüfungen» ist als Überbegriff für E-Assessments und Distance Testings zu verstehen. Unter «E-Prüfungen mit Moodle erstellen», finden Sie eine Einführung in die Moodle-Aktivität-Test, die im Rahmen einer «ImpulsWerkstatt» aufgezeichnet wurde.

E-Prüfungsanmeldeformular PH FHNW – Durchführungsplanung HS2021 
Das E-Prüfungsanmeldeformular ist bis zur KW 41 – 17.10.2021 – einzureichen. Die verpflichtende Erhebung dient zur Kapazitätsabschätzung für die CIT bezüglich der Auslastung der technischen Infrastruktur sowie zur Abschätzung bzw. Koordination und Durchführung von Beratungen und Prüfungsbegleitungen durch die Fachstelle Digitales Lehren und Lernen (FDL) der PH FHNW sowie zu statistischen Zwecken.

E-Prüfungen (Ansprechpartner: Oliver Lang & Danilo Olbrecht)
Unter E-Assessments werden nachfolgend E-Prüfungen in Präsenz / vor Ort (d.h. in den Räumlichkeiten der Hochschulen) verstanden. Danilo Olbrecht unterstützt Sie koordinativ bei der Planung und Durchführung von E-Assessment-Projekten. Die Fachstelle Digitales Lehren und Lernen (FDL) dient als Single Point of Contact (SPoC) rund um das Thema «E-Assessment» an der PH FHNW.

Unter Distance Testing werden nachfolgend E-Prüfungen auf Distanz verstanden. Die Studierenden sind während des unmittelbaren Prüfungsprozesses nicht physisch im selben Prüfungsraum, sondern in der Regel zu Hause. 

Die Angebote der FDL haben zum Ziel, gemeinsam mit Ihnen, Potential und Herausforderungen von digitalen Prüfungsformen/-formaten unter Berücksichtigung der FHNW-Rahmenbedingungen zu klären. Konkret möchten wir Sie dabei unterstützen, Ihr Vorhaben in Hinblick auf Ihre fachliche und didaktische Expertise, die von Ihnen eingesetzten Tools und den damit für Sie verbundenen organisatorischen Aufwand abzuschätzen und auszugestalten. Zentrale Dokumente zum Themenfeld haben wir für Sie unter «Auf einem Blick: Aktuelle Dokumente» (s.u.) zusammengestellt. Die aktuellen Weiterbildungsangebote zum Thema finden Sie hier.
Zudem: Eine Art Selbstlernumgebung für Hochschullehrpersonen und Studierende ist online: Prüfen Sie sich selbst! «TrainingCamp E-Prüfungen» . Die Einschreibung in den Kurs erfolgt über eine Selbsteinschreibung, welche mit Ihrem FHNW Login möglich ist.

Auf einem Blick: Alle Dokumente

E-Prüfungen sind vielseitig einsetzbar. Neben der Differenzierung zwischen synchronen und asynchronen Formen, unterscheiden wir drei verschiedene Arten der Leistungsüberprüfung: a) eine mündliche Prüfung, b) eine Klausur (closed & open book mit Prüfungen via bspw. der Aktivität «Test» in Moodle) oder c) die Einreichung eines Produktes.

Für das elektronische Einreichen von Produkten, können z.B. neben der Moodle-Aktivität «Aufgabe», zahlreiche andere Wege genutzt werden. Mögliche Wege sind beispielsweise die Dienste SWITCHtube oder SWITCHfilesender. Dazu haben wir Ihnen unter Hinweise zur Abgabe von Produkten einige Informationen zusammengestellt, damit Sie auch hier bestmöglich vorbereitet sind.

Illustration der Unterschiede zwischen Klausurprüfungen und Produktbeurteilung sowie zwischen synchronen und asynchronen Formen der Leistungsüberprüfung

Prüfen auf Distanz

Als Präsenzhochschule ist es unser Anliegen, Leistungsüberprüfungen, wenn möglich, in Präsenz, d.h. auf einem Campus vor Ort, durchzuführen.
Vor dem Hintergrund der Covid-19-Situation haben im FS 2020 bereits rund 650 Prüflinge eine Prüfung auf Distanz (Anzahl ist Benennung ohne Probeprüfungen) über unsere Moodle-Assessment Instanz durchgeführt (https://www.digitallernen.ch/moodle-ist-nicht-gleich-moodle/ ).
Leistungsüberprüfung auf Distanz kann entweder synchron oder asynchron erfolgen. Das Learning Management System (LMS) Moodle der FHNW bietet hierbei die grösste Palette an Werkzeugen für die Umsetzung verschiedenster Szenarien der Leistungsüberprüfungen auf Distanz. Dafür betreibt die FHNW eine dezidierte Assessment-Instanz von Moodle. Es wird dringend empfohlen, die Prüfung auf dieser Instanz durchzuführen.

Generelle Hinweise

Unter den gegebenen Umständen verfolgen wir das Ziel, Lehrveranstaltungen, Lerngelegenheiten und Leistungsnachweise möglichst ressourcenorientiert und pragmatisch auszurichten.

Bei allen synchronen Prüfungsszenarien gilt es, auf folgende Aspekte ein genaues Augenmerk zu legen:

  • Wahl des Prüfungsformates
  • Frühzeitige Kommunikation (Anforderungen, Zeitpunkt, erlaubte Hilfsmittel, elektronische Infrastruktur)
  • Vertraut machen mit den Möglichkeiten der Prüfungsumgebung
  • Plan B organisieren und vorbereiten
  • Ggf. Probeprüfung durchführen
  • Möglichen technischen Support vorgängig (mehrere Wochen) organisieren
  • Mögliches Coaching mehrere Wochen organisieren
  • Fragen der Prüfungseinsicht klären
  • Archivierung/-dauer klären
  • Bitte beachten Sie, dass Sie die Termine zum Einreichen bzw. Prüfungsdurchführung(en) und «Abgabe von Produkten» aufgrund fehlendem Support nicht am Wochenende sowie am Freitagnachmittag fixieren (Supportverfügbarkeit)
  • Die Prüfenden sind für die Erstellung einer Klausur etc. in Moodle (Fragengenerierung, Frageneinbindung usw.) sowie der Prüfungsbegleitung jeweils selbst verantwortlich .
  • Empfehlung der FDL: Prüfungsdurchführungen auf der Moodle-Assessment-Instanz.

Wichtige weiterführende Hinweise finden Sie unter MainPoints E-Assessment & Distance Testing (PDF, 120 kB).

Prüfungsformat «Produkt»

Bei produktorientierten Formaten, z.B. Hausarbeiten, ändert sich in der Regel lediglich der Abgabeprozess, da diese Formate auch ohne Präsenz gut zu realisieren sind. Das Format ist für eine Umstellung auf «Prüfen auf Distanz» interessant, da es keine besonderen Rahmenbedingungen erfordert. Es stellen sich hier somit aus technischer Sicht konkret die wenigsten Fragen der Rechtsgleichheit, der Verfahrenssicherheit und des Umgangs mit Störungen, wie z.B. kurzfristige Unterbrüche der Internetverbindung.

Eine Übersicht über mögliche Eingabekanäle von Produkten finden Sie unter Hinweise zur Abgabe von Produkten.

Prüfungsformat «Klausur»

Im Unterschied zu den Eingangs dargestellten produktorientierten Prüfungsformen, müssen hier die Rahmenbedingungen detaillierter definiert werden, wie z.B. Zeitpunkt, erlaubte Hilfsmittel und technische Voraussetzungen, etc. Diese Aspekte machen einerseits diese Prüfungsform organisatorisch und kommunikativ aufwendiger und zugleich auch stärker abhängig von den technischen Rahmenbedingungen.

Folgende Bedingungen sind zu bedenken:

  • Die Prüfungserstellung (Fragen erstellen und ins System einpflegen etc.) benötigt ggf. einen hohen zeitlichen Vorlauf
  • Heterogene «Prüfungsumgebungen» / technische Voraussetzungen der Studierenden (z.B. Hardware, Netzanbindung, WLAN etc. …)
  • Prüfungsbegleitung, d.h. Unterstützung bei z.B. technischen Problemen ist mehrere Wochen zuvor zu organisieren
  • Stress durch zusätzliche technische Abhängigkeit und ungewohntes Prüfungsformat
  • Alternativer Prüfungsablauf im Falle eines Nicht-Zustandekommens oder Abbruchs aufgrund technischer Störungen
  • MainPoints E-Assessment & Distance Testing (PDF, 120 kB)

Prüfungsformat «Mündliche Prüfung»

Eine Umstellung von mündlichen Prüfungen, die bisher im Präsenz-Format geplant waren, in ein Distanz-Format unter Verwendung von Online-Kommunikationsmöglichkeiten ist prinzipiell möglich. Auch in diesem synchronen Szenario müssen die technischen, rechtlichen und weitere Rahmenbedingungen sowie der Ablauf detailliert definiert werden.

Es sind folgende Bedingungen zu beachten:

  • Die Mediennutzungskompetenzen müssen vorhanden sein
  • Stress durch zusätzliche technische Abhängigkeit kann auftreten
  • Prüfungsablauf im Falle eines Nicht-Zustandekommens oder Abbruchs aufgrund technischer Störungen
  • Organisation einer Drittperson für das Protokollieren der Prüfung (eine Aufzeichnung ohne die Zustimmung der Studierenden ist nicht gestattet – siehe Reglement für den Datenschutz an der FHNW)
  • Achtung: Aufzeichnen der Prüfungssituation seitens der Studierenden. Technisch nicht zu verhindern, jedoch explizit zu untersagen!
  • MainPoints E-Assessment & Distance Testing (PDF, 120 kB)

Prüfen, Bewerten, Abstimmen und Feedback

Bei jeder Leistungsüberprüfung gilt es die Themen «Prüfen, Bewerten, Abstimmen und Feedback» zu berücksichtigen. Als Hauptunterscheidung sind formative und summative Bewertungsformen zu nennen; überdies sind die unterschiedlichen Prozesse, Fragestellungen (Multiple Coice, offene Fragen etc.) und Rahmenbedingungen (open book/closed book, vor Ort und webbasiert an einem Hochschulstandort etc.) zu beachten.

Die Wahl eines geeigneten Tools hängt jeweils stark vom gewählten Einsatzszenario und dem didaktischen Konzept ab. Die Übersicht zentraler FHNW-Tools für die Lehre (Lehr-/Lernsettings), soll Sie bei dieser Wahl unterstützen.

Empfehlungen:

  • Formative/summative Wissensüberprüfung: Moodle-Aktivität «Test»
  • Zur Abstimmung: Moodle-Aktivitäten «Abstimmung», «Befragung» und «Feedback»
  • Produktabgabe: Schriftliche Abgaben über die Moodle-Aktivität «Aufgabe», sonstige Dateien über die unterschiedlichen SWITCH-Dienste. Weitere Informationen finden Sie unter Hinweise zur Abgabe von Produkten.

Feedback-Tools

Feedback-Tools (Audience Response Systeme) unterstützen die direkte Interaktion während einer Lehrveranstaltung zwischen Lehrenden und Studierenden, indem beispielsweise ein Meinungsbild eingeholt werden kann oder anhand kurzer Umfragen überprüft werden kann, ob das vermittelte Wissen von den Studierenden erfasst wurde.

Invote, Movo & Speakup

Diese Tools erlauben es den Hochschullehrpersonen, Fragensammlungen zu erstellen und in Lehrveranstaltungen Live-Umfragen durchzuführen. Abgestimmt wird per Handy oder Smartphone, d.h. die Ergebnisse sind für alle direkt auf der Leinwand sichtbar. Praktisch daran ist: Alle Beteiligten können aus den Umfrageergebnissen direkt ableiten, ob der gerade gelehrte Stoff verstanden wurde oder nochmals besprochen werden sollte.

Vorsicht: Bitte beachten Sie – als Dozierende*r, WiMi – dass Sie beim Einsatz von Tools, die nicht seitens der FHNW zur Verfügung gestellt werden, für die rechtlichen Aspekte verantwortlich sind – siehe «Merkblatt für die Verwendung von Tools, Software und Lernplattformen» (S. 2 oben).

Aktuelle Veranstaltungen

E-Prüfungen: 06.12.2021 von 12:15 – 13:00 Uhr

In dieser Appetit-Veranstaltung widmen wir uns den grundlegenden Vorüberlegungen bei der Testerstellung, geben einen kurzen Überblick über die zur Verfügung stehenden Fragetypen und demonstrieren, wie ein Test in Moodle erstellt wird. Anschliessend wenden wir uns verschiedenen Konfigurations-Optionen zu, wie z.B. den «Voraussetzungen», mit denen der Zugang zu Tests gruppenspezifisch organisiert werden kann. 

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#PHFHNW #FHNW Aktuelle Studie zum Thema «Soziale Roboter, Empathie und Emotionen» ist online. @digitallernen richtete den Blick insbesondere auf #Bildung und #Roboter. https://www.digitallernen.ch/studie-soziale-roboter-in-der-schweiz-potentiale-empfehlungen-und-offene-fragen/

Unser Fokus: Roboter & Bildung sowie ethische Fragestellungen. Was ist Bildungsverantwortung? Die @PHFHNW an den Schweizer Digitaltagen @dgt_switzerland #SwissDigitalDay https://www.digitallernen.ch/themen/roboter-bildung/

#oercon2021 Many thanks @LornaMCampbell
for your talk on "A Culture of Sharing: Strategic Support for #OER at @EdinburghUni” in addition, examples from the #PHFHNW
https://www.digitallernen.ch/studentisches-lv-projekt-lernfilm-medienbildung/
https://www.digitallernen.ch/neuer-lehrplan-hat-aus-sicht-der-medienbildung-nicht-viel-mit-21-zu-tun/
https://www.digitallernen.ch/oer-erwachsenenbildung-forschungsprojekt/ & my first OER https://idw-online.de/de/news239173

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