Eine Prise von Sevgi Isaak

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Goldige Ziege
Feiner Ziegenkäse gebettet auf Feigen-Chutney, ummantelt mit warmem Honig und gerösteten Kürbiskernen.

Lady’s Vegi Cut
Zweierlei Spargel mit Rindermedaillons auf Sauce bordelaise und cremigem Maronipü.

Peperino Gelato
Heisser Espresso – dazu eine Kugel Sesameis.

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Mein Reiseplan für die nächste europäische Entdeckung verborgener Stadtperlen könnte ebenfalls dem obigen Menu folgen. In der Auswahl der Produkte, den Gewürzen, die Zubereitung und das Schönste von allem, das kreative Anrichten, finde ich eine Wiederholung dessen wie mir Mensch und Inhalt begegnen. Es ist immer wieder ein Genuss, den Geschichten und Erfahrungen zu folgen und diese, je nach Wunsch und zugleich zweckmässig und sinnvoll zu erweitern oder zu optimieren. Oder einfach „nur“ eine bildnerische Darstellung des Autors/der Autorin zu finden, in dem das Selbst sich im neuen Bühnenglanz begegnet und dankend annimmt.

Die mediale Verwandlung bestehender Inhalte, welche in einem interaktiven Raum neu positioniert werden können, empfinde ich als ein Geschenk für mich als Kommunikationsdesignerin. Ich habe an der Merz Akademie in Stuttgart studiert und die Welt der verändernden Gestaltung, auf den Kopf stehend, analysiert. Den Theorien von Medienkoryphäen und die Vorhaben der Designindustrie konnte ich schwer „einfach nur“ folgen. Ich verspürte mal ein „geht-so“-Interesse, mal ein „Wow!“ und immer wieder habe ich mit Neugier die Ideenwurzel freigeschaufelt.
In Hamburger Werbeagenturen im Team-Kreation für digitale Kommunikation konnte ich mit Corporate Design, Online Advertising oder Interactiondesign namhafte Marken verstehen und mitgestalten. Einen (medien-)didaktisch ausgerichteten Interaktionsraum zu konzipieren, habe ich seit meinem Studium als Pflicht gesehen und eine grosse Leidenschaft entwickelt, diesen zu erweitern. In dieser Zeit habe ich viel über den Menschen im Blick auf seine „Formbarkeit“ gelernt und gleichzeitig seine technologische Abhängigkeit beobachtet.

Ob einfache oder komplexe Ideen, es war immer mein Verlangen, Information für Alt und Jung gleichermassen verständlich und attraktiv zu gestalten. In der Medienvielfalt konnte ich mit meinen Schüler/-innen und Studierenden inspirierende Themen des Zeitgeistes näher beleuchten, hinterfragen und „neu geformt“ zum Diskurs weiterreichen. Jede entstandene Rauminstallation hat Menschen verschiedenster Kulturen und Sprachen zusammengebracht und zum Austausch animiert.

Wenn ich meine berufliche Reise in Gerichte einteilen würde – wie mein Eingangsmenu – dann bin ich sehr zufrieden und glücklich mit der Wahl der einzelnen Komponenten.

Denn etwas Wunderbares kommt aktuell zum Vorschein!

Schwäbisches Amuse-Gueule
„Propädeutischer Geschmacksurteil vom Ibidem im globalen Dorf der Mehrsprachigkeit.“

Hanseatisches Mahl
„Corporate Identity auf Rädern, innovative Dramaturgin und selbstbestimmte Ideenvielfalt auf einem rosakarierten Schimmel.“

Schwiizerisches Glanzstück
„Lebendige Didaktik in hybriden Räumen mit Wertschätzung, einer grundlegenden Selbstverständlichkeit von Motivation und Freundlichkeit.“

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