Integrative Beratung: Weiterbildungsangebot (CAS/DAS)

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Integrative Beratung: Supervision, Coaching und Change Management“ – so lautet die neue DAS-Weiterbildung des IWB der Pädagogischen Hochschule FHNW, welche im September 2015 startet. Für einen Gastblogbeitrag zu diesem Angebot konnte ich Dr. Jean-Paul Munsch und Armin Schmucki gewinnen; sie sind verantwortlich für die neue Beratungsweiterbildung. In Zusammenarbeit mit der Fachstelle werden Schritt für Schritt digitale Technologien in die Weiterbildung integriert, um sowohl dem zunehmenden Bedarf webbasierter Lehr-/Lernszenarien als auch den Themenfeldern Online-Beratung, virtuellem und Blended Learning Coaching Rechnung zu tragen.

„Digitales Lehren und Lernen“ ist bereits im Ausbildungskontext anspruchsvoll, zusätzliche Sorgfalt verbunden mit den neuen Möglichkeiten ist aber auch im Zusammenhang mit Beratung angezeigt. Denn Beratung bedeutet zunächst, dass eine vertrauensvolle Beratungsbeziehung zwischen Beratenden und Klienten entsteht. Wie ist das möglich ohne Face-to-Face Begegnungen? Welche zusätzlichen Kompetenzen müssen Beraterinnen und Berater entwickeln? Welche Modalitäten sind im Bereich Datenschutz zu berücksichtigen? Und welche Möglichkeiten bieten digitale Technologien im Bereich der Weiterbildung und der sogenannten Distanzberatung?

Der Diplomlehrgang „Integrative Beratung: Supervision, Coaching und Change Management“ richtet sich an Personen in Führung und Management, an Personen mit internen Beratungsaufträgen oder Projekt-/Change-Management-Aufgaben und Personen mit Beratungsfunktionen im Personal- und Bildungsbereich sowie Tätigkeiten in der Berufseinführung im Bildungsbereich.

Die Teilnehmenden werden qualifiziert, Beratungen im beruflichen Kontext in den Bereichen Supervision, Coaching und Organisationsberatung professionell und situationsgerecht zu initiieren, durchzuführen und zu evaluieren, und dies auch unter Einbezug digitaler Medien.

Was muss man sich vorstellen unter „Beratung im beruflichen Kontext“?

Komplexe Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft haben Auswirkungen auf Organisationen, Einzelpersonen sowie Teams und besitzen ihre je eigene Dynamik. Professionelle Beratung in diesem Umfeld hat folgende Zielsetzungen:

  • Auf der individuellen Ebene geht es um Unterstützung bei der Weiterentwicklung der beruflichen Rollengestaltung.
  • Auf der organisationalen Ebene steht die Unterstützung des Managements bei der Steuerung von organisationalen Veränderungsprozessen im Fokus.

Und was bedeutet „Integrative Beratung“?

Die Ausbildung legt Wert darauf, dass die Teilnehmenden ein reflektiertes Beratungsverständnis auf dem Hintergrund der Vielzahl von Welt- und Menschenbildern entwickeln. Beratungspersonen sollen den Klientinnen und Klienten vielfältige Sichtweisen auf komplexe Situationen anbieten, adäquat beraten und mehrdimensionale Lösungen entwickeln können.

In einer integrativen Beratungsausbildung ist die Anzahl und Vielschichtigkeit der vorgestellten Basistheorien breit. Dafür werden Konzepte der Rollentheorie, Systemtheorie, Persönlichkeitspsychologie, Gruppendynamik sowie der Organisationstheorie verwendet.

Gemeinsam mit der Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule entwickeln wir ein neuartiges Angebot und reagieren damit auf die veränderten Bedürfnisse der Teilnehmenden sowie ihrer zukünftigen Klientinnen und Klienten. Aktuell stellt sich das Weiterbildungsangebot wie folgt dar:

Die Weiterbildung bietet insgesamt fünf Zertifikatslehrgänge (CAS). Je nach angestrebtem Diplom sind drei, vier oder alle fünf CAS zu besuchen; insofern variiert die Dauer der berufsbegleitenden Weiterbildung zwischen zwei bis drei Jahren. Nach erfolgreichem Abschluss der einzelnen Diplome besteht die Möglichkeit, das Mastermodul zu absolvieren.

Für weitere Informationen, Detailfragen oder allgemeine Auskünfte können Sie sich gerne jederzeit an Herrn Armin Schmucki
 wenden.

Ein Kommentar bis jetzt:

  1. Helene Frey sagt:

    Freue mich auf News und vielleicht bin ich im September dabei.
    Beste Grüsse
    Helene Frey

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