Erfahrungen, Ideen und Visionen im Gespräch: Bericht der Impulsveranstaltung Medienbildung und Ankündigung der Online-Befragung

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Seit Ende 2011 engagiert sich die Fachstelle in der institutsübergreifenden Arbeitsgruppe Medienbildung (siehe PH Notizen 68, S. 2f.). Ziel der AG ist es, die Medienbildung an unserer Hochschule ganzheitlich weiterzuentwickeln. Von zentraler Bedeutung ist für uns dabei die Partizipation der Mitarbeitenden der Hochschule. Diese möchten wir in zwei Schritten ermöglichen: Mit der bereits stattgefundenen Impulsveranstaltung Weiterentwicklung der Medienbildung an der PH – Erfahrungen, Ideen und Visionen im Gespräch und mit einer Online-Befragung aller in der Lehre tätigen Personen, die in den nächsten Wochen PH-weit durchgeführt wird. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Am 22. November 2012 fand die Impulsveranstaltung Weiterentwicklung der Medienbildung an der PH – Erfahrungen, Ideen und Visionen im Gespräch statt, an der über 50 Personen aus unserer Hochschule, darunter auch Studierende, teilnahmen.

Prof. Dr. Daniel Süss von der Zürcher Hochschule der Angewandten Wissenschaften (ZHAW) stellte in seinem einleitenden Vortrag einige empirische Ergebnisse zur Mediennutzung bei Jugendlichen vor (vgl. JAMES-Studie 2012 und www.jugendundmedien.ch), die anschliessend von den Teilnehmenden diskutiert wurden. Von den Lehrenden wurde in dieser Diskussion die Notwendigkeit der Effizienz in Bezug auf Mediennutzung angesprochen, die Studierenden sprachen unter anderem an, dass das Learning Management Moodle [link einbauen] an unserer Hochschule noch zu einseitig genutzt und es kaum als Interaktions- und Kollaborationswerkzeuge eingesetzt werde.

Prof. Dr. Daniel Süss während seines Vortrags am 22.11.2012 an der PH FHNW

Prof. Dr. Daniel Süss während seines Vortrags am 22.11.2012 an der PH FHNW

Auf den Vortrag folgte der umsetzungsorientierte Ideen-Workshop 100 Schritte zum zukunftsweisenden Umgang mit Medien. Neben den konkreten Erfahrungen der Lehrenden wurden auch Vorstellungen von Medienbildung und Ideen für deren Umsetzung an unserer Hochschule Raum gegeben. In Kleingruppen wurden die Themenbereiche „Medien in der Lehre“, „ICT“, und „Medien in der Forschung“ kritisch besprochen. Bereits zu Beginn des Workshops wurde deutlich, dass diese drei Themenbereiche von zentraler Bedeutung sind; Ziel der Hochschule sollte ein tertiärer Einsatz von Medien sein – also gleichermassen bezogen auf die Lehre wie auch auf die Forschung. Zu den leidenschaftlich diskutierten Themen gehörten auch die ICT-Infrastruktur und die Notwendigkeit zur Unterstützung bei der Aneignung von grundlegenden ICT-Kenntnissen (sowohl bei Studierenden als auch Lehrenden). In diesem Kontext fiel ebenso das Stichwort „Bring Your Own Devices“ (BYOD), welches an unserer Hochschule mehr Unterstützung erfahren sollte.

Besonders erfreulich war, dass von den Lehrenden geäussert wurde, dass sie Veranstaltungen wie diese begrüssen, um sich untereinander stärker vernetzen und austauschen zu können. So könnten „Leuchtturm-Projekte“, die bereits an der PH bestehen, transparenter gemacht werden. An dieser Stelle möchten wir gerne auf unsere kommendes E-Labor hinwiesen, denn am 5. Juni bieten Kollegen aus der PH einen Einblick in Ihre medienbasierte Lehre.

Auch in der Forschung wünschen sich die Hochschulmitglieder mehr Unterstützungsangebote: Die verfügbaren Tools sollten bekannt gemacht werden und die entsprechenden Ansprechpersonen sichtbar sein. Unter anderem wurde auch der Wunsch nach einem interaktiven Forschungsbericht mit multimedialer Ausgestaltung und Vernetzung (z.B. mit dem entsprechenden Publikationen und Projektwebsiten) geäussert.

In der Abschlussrunde wurde ebenfalls betont, dass die Zielgruppe der Lehrenden auch weiterhin in die Entwicklung der Medienbildung an unserer Hochschule einbezogen werden sollte. Diesem Anliegen möchten wir nachkommen! Die Erkenntnisse aus der Impulsveranstaltung werden nun mit Hilfe einer Online-Befragung  vertieft und ausgebaut. Alle in der Lehre tätigen Mitarbeitenden unserer Hochschule werden in den nächsten Tagen eine E-Mail erhalten mit den Zugangsdaten zur Befragung. Diese Befragung ist anonym, dauert ca. 15 Minuten und die Ergebnisse werden im Anschluss allen  Hochschulmitgliedern zur Verfügung gestellt. Wir freuen uns sehr, wenn Sie an dieser Befragung teilnehmen und uns dabei unterstützen, die Medienbildung an unserer Hochschule weiterzuentwickeln.

4 Kommentare bis jetzt:

  1. Liebe Kolleginnen und Kollegen

    Die angekündigte Befragung wurde gestern (16.05.) gestartet. Alle wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Dozierenden unserer Hochschule sollten eine Einladung zur Befragung per E-Mail erhalten haben.

    Für den Fall, dass Sie keine solche E-Mail erhalten haben, bitte ich Sie, sich direkt per Mail bei mir zu melden, dann sende ich Ihnen sehr gerne die Zugangsdaten zu.

    Es grüsst Sie herzlich
    Eva-Christina Edinger

  2. Liebe Kolleginnen und Kollegen

    Bezüglich der Befragung hat mich soeben eine relevante Frage erreicht:
    „Inwiefern lassen die Transaktionsnummern (TAN) Rückschlüsse auf die ausfüllende Person zu?“.

    Die Antwort ist: Die TAN lässt keine Rückschllüsse auf die ausfüllende Person zu. Es ist für die Durchführenden der Befragung nicht nichtbar, an welche Mailadresse welche TAN versandt wurde. Darüber hinaus wird die TAN nicht mit dem Datensatz verknüpft. Die TAN dient lediglich dem Zugang zum Fragebogen.

    Mehrere Gründe sprechen für eine TAN-basierte Befragung: Die TAN stellt sicher,
    – dass Aussenstehende keinen Zugang zur Befragung haben (selbst, wenn sie den Link hätten, z.B. über die Weiterleitung der Mail)
    – dass einzelne Personen nicht mehrfach an der Befragung teilnehmen können (und somit die Ergebnisse beeinflussen könnten)
    – dass die automatische Erinnerungsmail nur an jene geht, die die Befragung nicht ausgefüllt haben (um eine E-Mail-Flut zu vermeiden).

    Sollten weitere Fragen offen sein, beantworte ich diese sehr gerne.
    Herzliche Grüsse
    Eva-Christina Edinger

  3. […] positionieren – an der von der Hochschulleitung der Pädagogischen Hochschule FHNW eingesetzten AG Medienbildung ist die Fachstelle massgeblich […]

  4. […] an der PH – Erfahrungen, Ideen und Visionen im Gespräch statt (vgl. Blogartikel “Erfahrungen, Ideen und Visionen im Gespräch” und PH Notizen 75). Die Erkenntnisse aus dieser Veranstaltung wurden im Frühjahr 2013 mit Hilfe […]

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